Ertle/Ruhland/Zistl: Die Isar - Stadt, Mensch, Fluss

Verlag: Süddeutsche Zeitung Edition ISBN: 978-3-86615-779-8 Preis: 24,90

Es ist ein Buch für alle, die den Fluss neu entdecken wollen. Die Isar - ein Lebensgefühl!
Wild war sie immer schon die Isar. Das wussten die Flößer, die Tölzer,  Münchner und Landshuter, denen sie immer wieder Brücken wegschwemmte und ganze Viertel überflutete. Die Beziehung zwischen Mensch und Fluss war über Jahrhunderte schwierig: man brauchte ihn, traute ihm aber nicht und wurde immer wieder böse überrascht. Dann entdeckte man die Energie, die in der Isar steckt. Man baute Kraftwerke, zapfte Wasser ab, legte Kanäle an und baute einen Staudamnm. Die Isar wurde gezähmt und gefesselt. Doch sie hatte Glück. Seit 10 Jahren renaturieren die Stadt München und der Freistaat Bayern den Fluss.
Das Buch vermittelt einen umfassenden und neuen Blick auf den Fluss. Die Autoren stellen alte und neue Berufe vor, porträtieren Orte und Menschen - vom Isarindianer über Riversurfer und Ranger bis zu den Urbanauten. Sie erzählen Geschichten vom Wilderer bis zum Wildwasserkanuten. Empfehlenswert.

Flohmarkt 7. und 8. Mai 2010

Wir räumen unseren Keller!

Deko-Artikel, Kunstblumen, Plakate, Buchständer, Vasen, Kerzenständer, Rahmen, Spiele, Taschen, Tassen, T-Shirts, Hängematte, Schirme, Postkarten, ...... und viele tolle Schnäppchen!

Nur an den beiden Tagen, Freitag, 7. Mai und Samstag 8. Mai 2010.

Helmut Schmidt und Fritz Stern: Bilanz eines Jahrhunderts

Helmut Schmidt, Fritz Stern: Unser Jahrhundert Verlag: Piper Verlag ISBN: 978-3-492-05361-7 Preis: 19,95

"Fangen Sie an, Fritz" - mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden. Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind.
Das Ergebnis ist ein ebenso anregendes wie kurzweiliges, freimütiges und nicht selten witziges Buch, in dem sich der Politiker und der Historiker die Bälle zuspielen, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker - und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. Zwei kluge Männer streifen durch das 20. Jahrhundert und die Welt von heute, und der Leser genehmigt sich eine Prise Weisheit.

Gedanken sind wie Arznei. Falsch dosiert und man geht daran zugrunde.

Alissa Walser, Am Anfang war die Nachtmusik Verlag: Piper Verlag ISBN: 978-3-492-05361-7 Preis: 19,95

Wien, 1777. Mesmer ist der wohl berühmteste Arzt seiner Zeit, als man ihm einen scheinbar hoffnungslosen Fall überträgt: Er soll das Wunderkind Maria Theresia heilen, eine blinde Pianistin und Sängerin.
Als er sie in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden. Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können, und hofft insgeheim, durch diesen spektakulären Fall die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaften zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen, und bald gibt es erste Heilerfolge.

In ihrer hochmusikalischen Sprache nimmt Alissa Walser uns mit auf eine einzigartige literarische Reise. Ein Roman von bestrickender Schönheit über Krankheit und Gesundheit, über Musik und Wissenschaft, über die fünf Sinne, über Männer und Frauen oder ganz einfach über das Menschsein.

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